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Schlagkräftiger Chor und sanfte Flötentöne

Eine durch und durch gelungene Premiere feierte das jüngste Chorprojekt des Evangelischen Dekanats Dreieich am vergangenen Wochenende. Wer das "Requiem" des walisischen Komponisten Karl Jenkins in Langen verpasst hat, hat am kommenden Sonntag um 17 Uhr in Sprendlingen noch einmal die Gelegenheit.

Erich DenzelDer Projektchor des Evangelischen Dekanats Dreieich, der Jugendchort der Dreieichenhainer Burgkirchengemeinde und die Kammerphilharmonie Rhein-Main präsentierten unter der Gesamtleitung von Kantorin Elvira Schwarz das "Requiem" des zeitgenössischen walisischen Komponisten Karl Jenkins.

Schauplatz eines besonderen Konzertnachmittags war am vergangenen Sonntag die evangelische Stadtkirche in Langen: Unter der Gesamtleitung von Kantorin Elvira Schwarz und zusammen mit der Kammerphilharmonie Rhein-Main präsentierten der Projektchor des Evangelischen Dekanats Dreieich und der Jugendchor der Dreieichenhainer Burgkirche das "Requiem" des zeitgenössischen Komponisten Karl Jenkins.

In der vollbesetzten, abgedunkelten und farbig illuminierten Stadtkirche erklang zunächst der bekannte erste Satz des Orchesterstücks "Palladio"; danach begann der Chor mit dem zu Beginn eher verhaltenen "Requiem aeternam" (Gib ihnen ewige Ruhe). Doch schon im "Dies irae" (Tag des Zornes) zeigten sich Chor und Orchester von ihrer schlagkräftigen Seite: Das Stück, ausgestattet mit reichhaltiger Percussion, erfuhr eine unaufhaltsame Steigerung und mündete in einen fast ekstatischen, fulminanten Schluss, so dass dem Publikum ein Raunen entfuhr.

Als völliger Gegensatz dazu folgte eines der insgesamt fünf auf Japanisch gesungenen "Haikus" (japanische Todesgedichte), die durch schwebende Streicherklänge und sanfte, orientalische Flötentöne faszinierten. Im folgenden gab es immer wieder Wechsel und auch Kombinationen der verschiedenen Stile von schwungvoll bis lyrisch, von Klostergesang bis hin zu fernöstlichem Flair. Das Konzert endete mit dem melodiösen "In Paradisum" (Ins Paradies mögen Engel dich geleiten), in dem nach einem virtuosen Harfen-Solo der Chor, nach und nach immer leiser werdend, schließlich verstummte. Das begeisterte Publikum dankte den Ausführenden mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen.

Wer das Konzert versäumt hat, bekommt eine weitere Gelegenheit: Eine zweite Aufführung findet am Sonntag, 18. November, 17 Uhr in der katholischen Kirche St. Stephan in Dreieich-Sprendlingen statt, dann unter der Leitung von Dekanatskantorin Claudia von Savigny. Karten sind erhältlich im Katholischen Gemeindebüro St. Stephan Sprendlingen (Am Wilhelmshof 15), im Bürgerhaus Sprendlingen (Fichtestraße 50) sowie an der Abendkasse. Der Eintritt kostet 15 Euro, Schüler und Studenten zahlen zehn Euro. Familienkarten für Eltern mit eigenen minderjährigen Kindern kosten 30 Euro.

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