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Aktuelle Impulspost der EKHN

Die Reformation ist bunt und hier

gobasilKampagnenlogoAnlässlich des 500. Reformationsjubiläums möchte die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit ihrer Impulspost zum Thema „Gott und die Bilder von Gott" dazu ermuntern, das eigene Bild von Gott zu hinterfragen. Sie will neugierig machen „Gott neu zu entdecken“.

Für den Rest des großen Jubiläumsjahres der Reformation zeigt sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau ab jetzt von einer ganz besonders bunten Seite. Farbige Schreiben an die 1,6 Millionen Kirchenmitglieder zeigen, dass der Glaube so vielfältig sein kann wie das Leben.

Gleichzeitig verwandeln sich rechtzeitig zum 500. Jahrestag der Reformation am 31. Oktober rund 400 Kirchen in ganz Hessen-Nassau in farbige Erlebnismuseen, in denen wichtige evangelische Einsichten neu erfahren werden können. Daneben bietet die neue Internetseite www.gott-neu-entdecken.de viele Anknüpfungspunkte. Auch in sozialen Netzwerken wie Instagram, Twitter oder Facebook sind besondere Aktionen unter dem Hashtag #gottneu geplant.

Mit der Impulspost wendet sich der Kirchenpräsident seit 2012 zweimal im Jahr an die EKHN-Mitglieder. Allein im Evangelischen Dekanat Dreieich erhalten 33.000 evangelische Christen das persönliche Schreiben von Dr. Volker Jung. An der Kampagne beteiligen sich rund 500 Gemeinden in Hessen und Nassau mit unterschiedlichen Aktionen. So ist das Motiv bereits von weitem vor den evangelischen Kirchen in Dreieich, Egelsbach, Langen und Neu-Isenburg zu sehen.

Gottesbilder entfalten

„Haben Sie ein Bild von Gott?“, lautet die Eingangsfrage des Briefs. Eine gestanzte Öffnung im Papierumschlag ermöglicht einen ersten Blick auf verschiedene Gottesbilder. Wer das Schreiben entfaltet, entdeckt: „Gott bleibt anders“ und erhält die Einladung: „Gott neu entdecken.“ Grafische Muster auf Halbkreisen und Kreisen weisen auf Symbole hin, die für Erfahrungen, Hoffnungen und Enttäuschungen stehen, die Menschen mit Gott verbinden. Dabei ist unter anderem ein Anker als Halt, das Dreieck als Symbol des Heiligen, ein Fingerabdruck als Darstellung der Einzigartigkeit, eine Dornenkrone als Darstellung des Leidens Christi, ein Schirm als Symbol für Schutz und viele mehr. Die Grafiken sind Bilder für Hoffnungen und Sehnsüchte, die viele heute mit Gott verbinden. Die Impulspost macht sie sichtbar und lädt damit ein, sich der eigenen Zugänge zu Gott bewusst zu werden und diese im Rahmen der christlichen Tradition zu verorten. Die anspruchsvolle Aufgabe dabei ist, die Vielfalt der Gottesbilder ernst zu nehmen ohne sie in die Beliebigkeit abgleiten zu lassen.

Entdeckerpunkte erleben

Ergänzend zur Impulspost präsentieren fast 400 Kirchengemeinden zum Jubiläumsdatum eine Erlebnis-Ausstellung mit dem Titel „Reformation ist hier!“ in ihren Kirchenräumen. Dabei werden vorhandene Objekte wie Kanzel, Altar, Orgel, Gesangbuch, Taufbecken oder Kreuz zu „Entdeckerpunkten“, die auf unterschiedliche Weise einladen, ihre reformatorische Bedeutung und die damit verbundenen Gottesbilder neu zu entdecken. Die Ausstellung bietet eine „Kirche zum Anfassen und Erleben“ und vermittelt gleichzeitig reformatorische Überzeugungen, wenn sie zum Beispiel den Altar als einen Ort in der Kirche beschreibt, an dem im Abendmahl gleichberechtigte Gemeinschaft mit Jesus Christus erlebt werden kann. Oder die Kanzel als Punkt der Kirche und des Gottesdienstes, an dem die Predigt für alle Menschen verständlich biblische Texte auslegt und den Glauben für den Alltag stärkt.

Gleich zweimal macht die Erlebnisausstellung im Oktober Station in Dreieich: Von Donnerstag, 5., bis Sonntag, 8. Oktober, im Gemeindezentrum Sprendlingen, Hegelstraße 91; am Montag, 23., und Dienstag, 24. Oktober, in der evangelischen Kirche Buchschlag, Buchweg 10. Interessierte können die jeweiligen Öffnungszeiten unter Telefon 06103 34262 im Gemeindebüro erfragen oder einen individuellen Termin vereinbaren.

Kirche erneuern

Die hessen-nassauische Kirche hat das 500. Reformationsjubiläum bewusst unter die Überschrift „Gott neu entdecken“ gestellt. Nach Worten von Kirchenpräsident Volker Jung geht es im Glauben immer wieder darum, „Gott neu zu entdecken – für das persönliche Leben und auch für Kirche und Gesellschaft“. Martin Luther und mit ihm viele Männer und Frauen hätten die Kirche ihrer Zeit erneuern wollen. Die Gründung der evangelischen Kirche sei das Ergebnis einer „großen geistlichen Bewegung mit weltweiter Ausstrahlung“ gewesen. Die Reformation habe dazu beigetragen, „dass aus unserer Gesellschaft das geworden ist, was sie heute ist – eine freie, demokratische, soziale, aufgeklärte und vielfältige Gesellschaft“, so der Kirchenpräsident. „In großer ökumenischer Verbundenheit mit der katholischen Kirche“ sehe die evangelische Kirche heute ihren Auftrag, „aus dem Evangelium, der frohen Botschaft von Gottes Liebe zu leben“, so Jung weiter.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite zur Aktion www.gott-neu-entdecken.de sowie bei Twitter #gottneu.

Pressematerial:
http://gott-neu-entdecken.ekhn.de/impulspost-zur-reformation/die-aktion/presse.html

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